Am 11.06. wurde die Ausstellung “Typisch Zigeuner -Mythos und Wirklichkeit” vom Verband Deutscher Sinit und Roma in der VH (Einsteinhaus), Kornhausplatz 5 in Ulm eröffnet.

Herr Arvanitelli vom Verband Deutscher Sinti und Roma e.V. eröffnete mit einem kurzem geschichtlichen Abriss die Ausstellung. Sinti/Sintezza und Roma /Romni leben seit mehr als 600 Jahren in Europa, werden aber bis heute diskriminiert. Erst Anfang der 90er Jahre! konnten sie gerichtlich eine Entschädigung für das Unrecht und die Qualen, die sie im NS-Regime zu erleiden hatten, erwirken.

Die Ausstellung zeigt Antiziganismus (Diskriminierung gegenüber Sinti/Sintezza und Roma/Romni) in unterschiedlichen Bereichen: in der Wissenschaft, in der Musik, im Sport, in Kunst und Kultur, innerhalb der Kirche und im Alltag. Dabei werden die Bilder (Stereotype), die die Gesellschaft von Sinti/Sintezza und Roma/Roni hat, aufgezeigt und hinterfragt. Diese gewünschten Bilder haben eine lange Geschichte, die bis zur heutigen Zeit auf uns wirkt.

Die Ausstellung soll diese Stereotype aufbrechen, damit Sinti/Sintezza und Roma/Romni als nationale Minderheit anerkannt und gleichberechtigt in der Gesellschaft teilhaben können.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Festivals Contre Le Racisme in Kooperation mit der VH und der VVN-BdA Ulm gezeigt und ist bis zum 24.06.2018 in der VH Einsteinhaus, Kornhausplatz 5 in Ulm zu sehen.