Der erste Tag des FCLR ging ohne größere Schwierigkeiten vonstatten und war schonmal ein Erfolg. Eine kleine Zusammenfassung:

"Grenzregime"-Ausstellung

Ab heute ist die Ausstellung "Willkommen in Europa? EU-Politik gefährdet Menschenleben" in der Uni-Bibliothek zu sehen. Ärzte ohne Grenzen sind dafür extra aus Berlin angereist. Vielen Dank auch an Robin vom Medinetz, der kurzfristig für die Hauptorganisatorin dieses Events eingesprungen ist.

Aufbau des Jastram-Schaufensters

Ab jetzt könnt ihr in der Kulturbuchhandlung Jastram eine Woche lang das liebevoll von Ivana gestaltete Schaufenster betrachten. Neben Informationen zum Thema Antiziganismus könnt ihr hier auch gemütlich in unsere Literaturtipps reinschmökern und diese natürlich auch erwerben.

Kunstwerke von geflüchteten Kindern

Ebenso lang wie das Jastram-Schaufenster sind die Kunstwerke von Geflüchteten aus der kontiki Kunstschule zu sehen.
Mirtan Teichmüller gab ein paar spannende Einblicke in seine Arbeit mit den Kindern aber auch Erwachsenen und stieß gesellschaftliche Fragen an.
Und das ganze auch noch in Fischerins Kleid, einer wunderschönen Location, in der Schneiderin Annemarie Brückner faire Kleidung verkauft. An der Stelle freut sich das FCLR-Orgateam besonders, hier gewesen zu sein, denn struktureller Rassismus heißt auch, dass wir mit massenhaft und menschenunwürdig produzierter, billiger Kleidung vielen Menschen außerhalb Deutschlands ausbeuten. Hier haben wir die Möglichkeit selbst etwas zu tun, entweder durch Second-Hand-Käufe, Tausch- und Verschenkzirkel oder fair gehandelte Ware.