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🙈🙉🙊 Nur hingucken reicht nicht.

Unser Aufruf zu Courage und einer breiten Solidarität - gegen Rassismus!

Sprachlosigkeit und Verdruss - das könnten die Reaktionen auf die bisherigen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts sein.
Rassistische Staatsoberhäupter, jährlich tausende Tote wegen europäischer Grenzen und immer mehr Gesetzesverschärfungen weltweit.
2016 gab es in Deutschland einen traurigen Rekord an Gewalttaten gegenüber Geflüchteten und ihren Unterkünften.
Auch Ulm ist ein Ort, an dem immer wieder Rassismus präsent ist - von immer mehr Neonazi-Aufklebern bis hin zu persönlicher Bedrohung in der Straßenbahn.

Wie konnte es so weit kommen?

Lange genug wurde weggesehen. Die Fehler, die beispielsweise in Rostock-Lichtenhagen gemacht wurden, wurden teilweise aufgearbeitet und werden inzwischen auch von der "Mitte" der Gesellschaft anerkannt. Bis vor ein paar Jahren war jedoch eine Wiederholung solcher Zustände für breite Teile der Gesellschaft undenkbar.
Die Ereignisse der letzten Jahre (Fluchtbewegungen, rassistische Gewalttaten) führten auch dazu, dass enorm viele Menschen sich ehrenamtlich engagieren wollen. Das ist nicht nur notwendig, sondern unabdingbar - und doch können die Probleme in der Gesellschaft nicht durch die Hilfsbereitschaft Weniger gelöst werden.
Es reicht eben nicht aus, erst dann auf die Straße zu gehen und Meinungen zu bilden, wenn es schon zu spät ist. Das mussten die progressiv denkenden Menschen in Großbritannien und den USA nach Brexit und Trump-Wahl schmerzhaft erkennen.

Gegen Rassismus sein heißt, gegen Ungerechtigkeit zu sein
Der Kampf gegen Rassismus ist mehr denn je ein Kampf an vielen Fronten, der ganzheitlich angegangen werden muss.
Es reicht nicht, gegen Rassismus zu sein. Es reicht aber auch nicht, nur gegen andere menschenverachtende Einstellungen, wie Antiziganismus, Sexismus usw. zu sein. Vielmehr müssen wir überlegen, wie wir zusammenleben wollen, sowohl in unserem Umfeld als auch global. Wie kann eine Gesellschaft aussehen, in der keine Existenzängste mehr für menschenverachtende Propaganda missbraucht werden können?

Das Festival Contre Le Racisme (FCLR) in Ulm
Das FCLR findet nun zum zweiten Mal in Ulm statt. Es wird über zwei Wochen hinweg ein buntes Programm mit Lesungen, Konzerten, Radiosendungen, Straßenaktionen und vielem mehr geben.
Das Programm ist auf fclr-ulm.de/ einsehbar.
Wann findet das FCLR statt? Vom 26. Juni bis 9. Juli 2017.
Wer organisiert das FCLR? Das FCLR Ulm wird von einer Gruppe unterschiedlichster Menschen (meist Student*innen) aus Ulm organisiert - mit einem gemeinsamen Ziel - einen Beitrag gegen Rassismus und Neofaschisierung in der Gesellschaft zu leisten.

Das Festival Contre Le Racisme will sich dem Hinschauen widmen, also mehr Bewusstsein für Rassismus und andere menschenverachtende Einstellungen schaffen.

Gleichzeitig möchten wir mit unserem Programm zu Widerstand gegen menschenverachtende Einstellungen in der Gesellschaft und gegen rassistische politische Entwicklungen aufrufen.
Das reicht von "sowas möchte ich von Dir nicht hören" am Stammtisch bis zu kreativem zivilem Ungehorsam, z.B. um eine Abschiebung nach Afghanistan zu verhindern.

Werde aktiv - jetzt!

Hinschauen allein reicht nicht. Anstatt nur zu reagieren, ist die Zeit reif, für eine offene, unterdrückungsfreie Gesellschaft einzustehen.

Lasst uns gemeinsam laut sein gegen Rassismus!

العنصرية هي جزء من تطورات القرن ال ٢١ في أنحاء العالم، ان الناس كانوا على بينه في السنوات الاخيرة من هذه القضية بشكل متزايد ,فان مشاكل المجتمع لا يمكن حلها عن طريق الجاهزية للمساعدة ان تكون ضد العنصرية يعني ان تكون ضد الظلم ،يجب ان نكتشف معآ كيف نريد ان نعيش عالميآ ومحليآ في المستقبل ، (FCLR )هو مهرجان لمناهضة العنصرية واللاانسانية وامور اخرى ، البحث وحده لا يكفي ، بدل من ردة فعل غير ناضجة لضمان وجود مجتمع مفتوح خالي من القمع المؤقت ، هذا هو ملخص الحقائق متى ماذا اين ، وأود ان افعل الذي يتم في الوقت المحدد